Die Rollei 35 und ihre Weiterentwicklung 




Abbildungen, wenn nicht anders angeführt: © Leicashop Wien

 

Zunächst ein wenig Geschichte:
Geschichte ist Ihnen egal? Schön. Zu einer kleinen Bedienungsanleitung für die Rollei 35 und die davon abgeleiteten späteren Modelle klicken Sie hier

Die Fotografie mit Kleinbildkameras im eigentlichen Sinne hat 1925 mit der Marktreife  der   von Oskar Barnack erdachten Leica begonnen, auch wenn die Leia nicht die erste Kamera für beidseitig perforiertem Kinofilm mit 35 mm Breite gewesen ist. Im Lauf der nachfolgenden Jahrzehnte hat die Kleinbildfotografie einen Siegeszug sondergleichen angetreten und weitgehend alle anderen, größeren und kleineren Aufnahmeformate vom Markt verdrängt.

Eine große Vielzahl von Kleinbildkameras für diesen Kleinbildfilm (oder anfangs auch: Leicafilm) wurde von den unterschiedlichsten Erzeugern in buchstäblich aller Herren Länder entwickelt. Nicht alles war originell, vor allem die noch unter der Führung Barnacks weiterentwickelte Leica wurde kopiert. Ist die Leica eine Sucherkamera (ab den frühen 30er-Jahren mit Wechselobjektiven), erlangten nach dem 2. Weltkrieg dann die einäugigen Spiegelreflexkameras eine marktbeherrschende Stellung, ohne freilich die – meist einfacheren und billigeren – Modelle der Sucherkameras  unterschiedlichster Provenienz vom Markt zu verdrängen.

Einen Nachteil hatten allerdings alle diese <Kleinbildkameras>: sie waren nicht mehr klein, sondern groß und klotzig im Vergleich mit der Leica von 1925. Sie waren sozusagen nicht mehr handlich – immer noch wurde häufig damit geworben, man könne sie in der Jackentasche mit sich tragen, aber das muss dann schon eine recht massive Jacke sein.

Einer der großen Individualisten unter den deutschen Kamerakonstrukteuren besann sich auf die ursprünglichen Tugenden der Kleinbildkamera: klein und handlich sollte sie sein.

Heinz Waaske, der die Edixa-Spiegelreflexkameras der Fa. Gebrüder Wirgin buchstäblich entwickelt hatte, konstruierte den Prototyp der bis dahin kleinsten Kleinbildkamera, fand aber bei  seiner Firma damit keinen Anklang. Erst nach Waaskes Wechsel zu Rollei erkannte der damalige Geschäftsführer, Dr. Heinrich Peesel, das Potential der Kamera und entschloss sich, sie fertig entwickeln zu lassen und zu produzieren.

Rollei und damit auch Peesel befanden sich damals in einer bereits schwierigen wirtschaftlichen Lage. Allzu lange hatten die seinerzeitigen Firmengründer Franke & Heidecke am Prinzip der zweiäugigen Spiegelreflexkamera (ohne Wechselobjektiv) festgehalten – dass man bei der Rolleiflex auf Wechselobjektive verzichten könne, war sozusagen Evangelium. Die Käufer wollten anderes. Peesel wiederum hatte seinen Job mit großen Visionen angetreten: Diversifizierung würden wir heute sagen, und Vorwegnahme der Globalisierung durch die beabsichtigte Verlagerung der Produktion in ein Niedriglohnland, nämlich Singapur, um dem Kostendruck der japanischen Industrie zu entkommen. Peesel also brauchte neue Produkte, die sich gut verkauften – und das schnell. Daher war der Entwurf Waaskes durchaus willkommen.


Die meisten Modelle der Rollei 35 und der Weiterentwicklungen gab es wahlweise auch in Schwarz. Abgebildet ist eine schwarze Sonderausführung, mit braunem Leder bezogen.

 

Was war nun das eigentlich Neue an Waaskes Entwurf?

  1. <Kleinstbildkameras> und <Halbformatkameras> gab es viele. Beide hatten gravierende Nachteile: Die speziellen Filme für die Kleinstbildkameras waren nicht überall erhältlich, die Halbformatkameras verwendeten zwar normalen, überall erhältlichen Kleinbildfilm, durch das kleiner Aufnahmeformat gab es jedoch einen Qualitätsverlust, den man spätestens bei Vergrößerungen auf 13x18 cm merkte. Für die Kleinstbildkameras (auch die Rollei 16 aus dem eigenen Hause) galt das noch viel mehr. Von derartigen Kleinstbildkameras schwärmten die Hersteller, die Käufer aber nicht. Es dauerte, bis sich diese einfache Wahrheit durchsprach.
  2. Waaske war der Auffassung, durch entsprechende Konstruktion müsse eine Kamera für das volle  Kleinbildformat von 24x26 mm auf handelsüblichem Kleinbildfilm nicht wesentlich größer als Kleinstbild- und Halbformatkameras, jedoch deutlich kleiner als übliche Kleinbildkameras sein.
  3. Das Objektiv seiner Kamera war deshalb bei Nichtgebrauch ins Gehäuse versenkbar. Es sollte unter Vermeidung der bis dahin üblichen Klappe eingeschoben werden können. Dazu war einerseits ein räumlich kleines Objektiv nötig – es bot sich für die Serie das Zeiss Tessar 3,5/40 mm an. Zeiss war seit Jahrzehnten Lieferant von Objektiven für Rollei-Kameras, die extra errechnete Version mit Brennweite 40 mm bot den Vorteil einer relativ großen Schärfentiefe gegenüber der üblichen Normalbrennweite von 50 mm. Dieser Vorteil wiederum war nicht gering zu schätzen, denn Waaske konnte im kleinen Kameragehäuse keinen Entfernungsmesser unterbringen.
  4. Verschluss- und Blendeneinstellmechanismus wurden nicht um das Objektiv herum angeordnet und mit diesem ein- und ausgefahren, sondern wurden Bestandteil des Gehäuses. Untergebracht wurden sie rechts und links des Objektivs. Um raumaufwändige Gestänge etc. zu vermeiden, erfolgte die Einstellung von Zeit und Blende durch Einstellräder an der Gehäusevorderseite.  Daraus ergab sich von Anfang an das unverwechselbare Aussehen der Kamera.
  5. Filmkassette und Aufwickelspule wurden – mit einigen Tricks näher ans Objektiv gerückt als bei anderen Kameras üblich.
  6. Auf einen Entfernungsmesser wurde wie erwähnt verzichtet – dank der relativ kurzen Brennweite und der maximalen Öffnung des Objektivs von 3,5 erschien es vertretbar, die Entfernung zu schätzen und manuell einzustellen. Waaske ging ohnehin davon aus, dass die Kamera primär von Leuten gekauft würde, die bei gutem Licht (und <Sonne im Rücken> die Familie oder aber Landschaften fotografieren würden.  Sofern diese Leute indessen Porträts fotografieren wollten und die damals üblichen relativ niedrig empfindlichen Filme von 17/10 DIN (= ISO 40) verwendeten, ergaben sich häufig Einstellfehler und nicht ganz scharfe Bilder. Wie auch immer, ein Entfernungsmesser ließ sich nicht einbauen.
  7. Nicht verzichtet wurde auf einen Belichtungsmesser; eingebaut wurde  eine CdS-Messzelle, deren Zeigerausschlag von oben abgelesen wurde. Probleme bereitete der Einbau der für den Belichtungsmesser nötigen Batterie, einer heute nicht mehr erhältlichen Quecksilberbatterie PX625 mit 1,35 V Spannung, die im Gehäuse hinter einer unmarkierten Klappe im Boden untergebracht wurde.
    Bei Bedarf gibt es heute einerseits gleich große Zink-Luft-Batterien mit 1,35 V; man kann sich andererseits die Kamera auch auf 1,5 V Spannung umrüsten lassen - dann passt eine Alkali-Mangan-Batterie mit 1,5 V, die es unter verschiedenen Bezeichnungen gibt. Es gibt aber auch NiMH-Akkus zum Wiederaufladen vom Typ V80H. Mir scheint die Verwendung von Zink-Luft-Batterien am bequemsten, die aber den Nachteil einer beschränkten Haltbarkeit haben, wenn sie einmal aus der Packung genommen werden. Die Angaben schwanken zwischen einigen Wochen und einigen Monaten.

Diese bei der Photokina 1966 vorgestellte Kamera erhielt die Typenbezeichnung Rollei 35. Lieferbar wurde die Rollei 35 Ende 1966, ab 1967 wurden monatlich ca. 1000 Stück gebaut. Sie sind an der Gravur <Made in Germany by Rollei – Compur - Gossen – Zeiss> erkennbar, ab September 1967 lautete die Gravur <Made in Germany by Rollei>.  

In die Geschichte der Rollei-Kameras ist Dr. Peesel freilich nicht als derjenige eingegangen, der erfolgreich die Diversifizierung der Produktpalette einleitete, sondern als derjenige, unter dessen Leitung (wenn auch nicht unter seiner alleinigen Verantworung) die Rollei-Werke in den Konkurs schlidderten. Denn Peesel steht für die missratene Verlagerung der Produktion nach Singapur.

An sich war die Entscheidung – wie man mit der Klarsicht des Nachgeborenen heute leicht feststellen kann – nicht absolut falsch. Falsch indessen war, dass man in Singapur eine viel zu große Produktionskapazität aufbaute, die in so großen Stückzahlen nicht abgesetzt werden konnte. Gewiss, in Singapur ließ sich dank niedriger Löhne billiger produzieren, da aber die japanischen Konkurrenten Ähnliches taten, waren Preissenkungen an der Tagesordnung. Und schließlich zeigte sich, dass die Rollei 35 zwar eine hübsche und gute mechanische Kamera war, dass aber die Konsumenten zunehmend Kameras japanischer Firmen kauften: Entfernungsmesser und Belichtungsautomatik bei akzeptabler Qualität wurden entscheidend. Und da konnte die kleine Rollei leider nicht mithalten. Sogar die – mangels Entfernungsmesser vernünftige – relativ geringe Lichtstärke des Tessar wurde ein Nachteil: wer für vergleichbare Geldbeträge eine Kamera mit einem Objektiv 1,9 oder 2,8 kaufen kann, der kauft keine Kamera mit Tessar 3,5/40.  Immerhin, von der Rollei 35 wurden zwischen Ende 1966 und der Produktionseinstellung in Deutschland 1971 insgesamt 311.000 Stück verkauft.

Daran änderte nichts, dass zwischen Oktober 1969 und 1971 eine billigere Variante (Rollei B35) mit einem 3-linsigen Triotar und einem ungekuppelten Selen-Belichtungsmesser erzeugt wurde (78.000 Exemplare) und im selben Zeitraum auch noch die Rollei C35 ohne Belichtungsmesser in 9.200 Exemplaren.

Der niedrigeren Kosten wegen wurde die Produktion im Juni 1971 nach Singapur verlagert. Die in Singapur hergestellten Kameras sind an der Herkunftsbezeichnung <Made by Rollei Singapore> erkennbar.  Dort wurden bis August 1974 weitere 185.000 Rollei 35 mit Tessar erzeugt sowie zwischen 1972 und April 1973 insgesamt 30.000 Rollei 35 mit einem S-Xenar von Schneider (die Produktionskapazität für das Tessar reichte nicht aus und mit Schneider stand Rollei ohnehin in Geschäftsbeziehung). Von Ende 1971 bis Anfang 1978 wurden in Singapur auch noch 213.000 B35 mit Triotar hergestellt.

Ab September 1974 bis Februar 1980 wurde das Programm nach oben hin durch die in 260.000 Exemplaren erzeugte Rollei 35S abgerundet, wobei das S für das 5-linsige Sonnar 2,8/40 mit Gesamtverstellung steht (bei allen Kameras mit Tessar oder Trinar wurde nur mit der Frontlinse scharfgestellt). Die unveränderte Rollei 35 wurde zur Unterscheidung in Rollei 35T umgetauft und in 440.000 Exemplaren hergestellt.

1974 schied Peesel aus der Firma, nachdem er kumulierte Verluste von 500 Millionen DM angehäuft hatte und die Firma Rollei praktisch den Banken gehörte. Es begann eine Zeit von Umgründungen unter wechselnden Geschäftsführern. Das ging eine Weile gut.

Ab November 1979 bis September 1981 wurden in Singapur leicht verbesserte Versionen der Kamera mit der Bezeichnung Rollei 35 TE und Rollei 35 S erzeugt. Der wesentliche Unterschied bestand in 2 Details: die richtige Belichtung wurde durch Blick auf Leuchtdioden im Sucher und gleichzeitigem Drehen von Zeit- bzw. Blendenskala festgestellt. Eine grüne Leuchtdiode bedeutet richtige Belichtung, eine rote Diode  Über- oder Unterbelichtung. Die Batterie wurde an der Oberseite untergebracht und ist von außen  zugänglich. Insgesamt sind von der TE ungefähr 200.000, von der SE ca. 150.000 Stück erzeugt worden.

1981 war der Zauber endgültig vorbei, Rollei ging in Konkurs.

Das war nicht das Ende der Produktion von Rollei-Kameras. Die mit englischem Fremdkapital neu gegründete Nachfolgefirma Rollei Fototechnik konzentrierte sich auf die Profikameras und überlebte mit stark verkleinertem Personalstand einige Jahre. 

Da man jedoch eine große Anzahl von Bestandteilen besaß und auch die Produktionsmaschinen und Werkzeuge aus Singapur billig kaufen konnte (niemand wollte die Rollei 35 produzieren und dafür die notwendigen Geräte kaufen), entwarf die Firma in Deutschland eine Reihe von Sondermodellen aus zum Teil vorhandenen Bauteilen.

Von September 1986 bis April 1987 wurden insgesamt 444 Kameras  der Rollei 35 Special Edition mit Belederung aus Eidechsenleder und mit platinierten Gehäusekappen erzeugt, die sich einigermaßen verkauften.

Dieser Ausführung folgte eine Reihe von Modellen aus großteils mit den alten Werkzeugen und Maschinen neu erzeugten Bestandteilen.

Zur Unterscheidung von den früheren Großserienkameras schon im Namen bezeichnete man die Kameras der Sonderserien als <Rollei 35 Classic> mit allerlei Namenszusätzen. Auch äußerlich unterscheiden sich diese Modelle geringfügig von der Großserie: Alle haben sie ein Sonnar 2,8/40 und alle haben sie wieder ein Zeigerinstrument auf der Oberseite zur Anzeige der richtigen Belichtungseinstellung an Stelle der bei den potentiellen Kunden weniger beliebten Leuchtdiodenanzeige. Das machte eine Neukonstruktion der Deckkappe nötig, die gleichzeitig so verstärkt wurde, dass der Zubehörschuh auf der Deckkappe angebracht werden konnte. Damit entfiel eine Kapriole der Waaske’schen Konstruktion: Die Deckkappen waren zu schwach dimensioniert, als dass man ohne Deformationen eines der damals üblichen schweren Blitzgeräte in einem Zubehörschuh hätte aufstecken können. Daher ist der Zubehörschuh bei allen Großserienmodellen an der Unterseite des Gehäuses – siehe die Abbildungen dieses Beitrages. Wollte man mit den Rollei 35 blitzen, drehte man die Kamera um und löste von unten aus. Die Classic-Modelle haben den Zubehörschuh an der gewohnten Stelle.


Rollei Classic in Titanausführung, eines der späten Sondermodelle.
Achten Sie auf den Zubehörschuh auf der Deckkappe.

Es gibt eine ganze Reihe von solchen Sondermodellen, wie üblich in Platin, Titan, Gold (jeweils dünne Beschichtung), schwarz lackiert in Auflangen von mehreren tausend bis mehreren hundert Stück; die letzte Sonderedition ist die 97/98 angebotene Rollei 35 Classic Royal Urushi mit 200 Exemplaren um den stolzen Preis von damals DM 9,950.-.

Ob es weitere Sondermodelle geben wird, hängt nicht nur von den im Zeitalter der digitalen Kameras geringen Absatzchancen solcher Luxusmodelle ab, sondern auch vom weiteren Schicksal der Firmenkonstellation. Anscheinend besitzt jetzt die Fa. Franke & Heidecke die Rechte an der Rollei 35,. Ob sie auch 20 Jahre nach Einstellung der Serienproduktion über das geschulte Personal in ausreichender Anzahl verfügt, wird sich zeigen. Bei der Photokina 2006 wurde davon gesprochen, es solle im Frühjahr 2007 eine weitere Sonderauflage in roter bzw. grüner Urushi-Lackierung. Fotos dieser beiden Sonderausführungen sehen Sie derzeit (noch) hier. Seither habe wenigstens ich nichts mehr von diesen Sonderausführungen gehört.

Manche dieser Sondermodelle sind sogar recht hübsch anzusehen - siehe unten.


Rollei 35 Royal in speziellem Finish, ganz unauffällig & geschmackvoll, aus 1997.
Die Kamera war neu und wurde mit Blitz, Tasche, Prüfzertifikat und einer passenden Holzbox
samt äußerer Schachtel vor einiger Zeit um sage und schreibe 2.280 € an einen Sammler versteigert.

Damit ist die Geschichte einer der letzten klassischen deutschen Kameras zu Ende gegangen.

Zu ergänzen bleibt das rechtliche Schicksal der einst weltweit berühmten Firma.

1987 hatten die Eigentümer  der Rollei Fototechnic genug - ihre Hoffnungen auf Militäraufträge hatten sich nicht erfüllt und sie verkauften an einen Herrn Mandermann. der die Optikfirma Schneider-Kreuznach, aber auch ORWO, Pentacon und Praktica besaß, letztere bald nichts mehr als Markennamen ohne eigene Kameras, dafür aber mit den Grundstücken dieser Firmen in der ehemaligen DDR. 1995 war dann Samsung an der Reihe, verkaufte aber nach 4 Jahren eines glücklosen Engagements an die Rollei-Manager, die ihrerseits 2002 an eine dänische Firma Capitellum verkauften. 2004 teilte sich Rollei Fototechnik auf in die Rollei GmbH, anscheinend mit wenig mehr als den Markenrechten und in die Rollei Production GmbH, die ab Herbst 2005 Franke & Heidecke GmbH heißt. Die Rollei GmbH kaufte digitale Billigkameras in China oder sonst wo und wollte sie mit dem traditionellen Namen verscherbeln, aber die Käufer wollten sie nicht. Der Rollei GmbH gehört aber immer noch ein Teil der Rollei Metric GmbH, welche mit einer auf der Rollei 35 basierenden Kamera für Messzwecke bekannt geworden ist, wenn auch nur Eingeweihten.

Die Rollei Production GmbH ist eigentlich jene Firma, in der am ehesten das verkörpert wurde, was Jahrzehnte lang Rollei ausmachte: Spitzenkameras für Profis und betuchte Amateure herzustellen. So viel ich weiss, wird derzeit von der Nachfolgefirma Franke & Heidecke die Produktion der Hy6 vorbereitet, einer digitalen Mittelformatkamera, die unter verschiedenen Namen auf den Markt kommen soll.

Und Rollei-Filme gibt es auch: sie werden nicht von Rollei erzeugt, von keiner der genannten Firmen und auch nicht von Franke & Heidecke, sondern die Rollei GmbH hat die entsprechenden Namensrechte an die Maco Photo Products vergeben, die sich mit diesem traditionsbehafteten Namen einen besseren Verkauf ihrer Nischenprodukte für traditionsliebende Amateure und Profis erhofft.

 

Was aus Waaske wurde?

Der konstruierte nach der Rollei 35 und deren Varianten auch weiterhin Kameras für Rollei, namentlich für das Instamatic- und das Pocket-Format und nach der Trennung von Rollei noch mancherlei anderes. 1995 ist dieser große Individualist gestorben. Seine Schöpfungen haben ihn sozusagen überlebt. Namentlich mit den unterschiedlichen Varianten der Rollei 35 fotografieren viele Menschen auch heute noch gerne – und den Bildern muss man es nicht ansehen, dass sie mit einer im Durchschnitt 30 Jahre alten Kamera gemacht worden sind.

Zu einer kleinen Gebrauchsanleitung der Rollei 35 an Hand der Rollei 35 TE

 

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Geändert: 25. Februrar 2009

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